Aktuelle Seminare

Fachfortbildung Psychische Erkrankungen und Außergewöhnliche Fähigkeiten (395 €)

ab 03.08.2018


Konflikt- und Traumatherapie Ausbildung (980 € - 3 Teile)

ab 28.09.2018


Praxisseminar BioLogisches Heilwissen (295 €)

19.10. bis 22.10.2018


Permakultur im eigenen Hausgarten zur größtmöglichen Selbstversorgung (120 €)

mit Hannelore Zech vom 03.11. bis 04.11.2018 in Jachenau


Grundlagenseminar BioLogisches Heilwissen (330 € inkl. Lehrbuch)

23.11. bis 25.11.2018


  • Stimmbandentzündung

    Konfliktsituation (Sprachlosigkeits-Konflikt, Schreikonflikt) Eine junge Frau hatte einen heftigen Streit mit ihrem Freund. Dabei hatte sie das Gefühl, dass er sie überhaupt nicht versteht, immer nur abblockt und sich gar nicht interessiert, was sie eigentlich
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  • Schnupfen

    Konfliktsituation (Witterungskonflikt: Eine Stimmung wittern oder aufspüren. Riechen müssen ob jemand kommt oder nicht kommt) Eine Schülerin war im Streit mit ihrer Klassenkameradin. Am Wochenende war eine Geburtstagsfeier einer gemeinsamen Freundin geplant und beide waren
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  • Wirbelsäule (Bandscheibenvorfall)

    Das BioLogische Heilwissen hält einige neue Erkenntnisse bereit, die für Manchen erstmal ungewöhnlich erscheinen, sich jedoch dann in der Praxis immer wieder bestätigen lassen. Besonders kommt dies auch bei der Wirbelsäule bzw. beim Bandscheibenvorfall zum
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  • Migräne / Konflikt- und Traumatherapie

    Frau S. 43 Jahre, Rechtshänderin Frau S. kam mit dem Beschwerdebild einer 1-2 wöchentlich wiederkehrenden Migräne, die ihre Lebensqualität sehr beeinträchtigte. Auf die Frage hin, wann die Beschwerden begonnen haben, konnte sie sich so in
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  • Haut (Neurodermitis)

    Haut (Ekzem eines 8-jährigen Mädchens) Eine Kursteilnehmerin berichtete mir von dem Ekzem (Hautausschlag) ihrer Tochter. Lebenssituation Die Kursteilnehmerin lebte getrennt von ihrem Exmann zusammen mit der 8-jährigen Tochter. Konfliktsituation Es war vereinbart, dass die Tochter
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  • Brusttumor

    Fallbeispiel: Heilung von Brustdrüsentumor: Die Patientin Frau R. ist 49 Jahre alt, Linkshänderin, verheiratet und hat einen Sohn. (17 Jahre alt) Frau R. kommt akut in die Praxis, da sie bei sich an der rechten
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  • Verstopfung/Durchfall

    Eine Verstopfung kann verschiedene Ursachen haben. Ernährungsbedingte Ursachen spielen ebenso eine Rolle, wie die psychisch-biologischen Ursachen. Bei Letzteren ist durch einen Konflikt meist die Darmmuskulatur betroffen, die aufgrund verminderter Aktivität den Darminhalt nicht genügend weiterbewegt. Der
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  • Schilddrüsenentzündung

    Konfliktsituation (Ohnmächtigkeits-Konflikt): Frau T. hat in ihrer Arbeit als Chefsekretärin hohe Anforderungen der Menge an Arbeit gerecht zu werden. Es stand ein großes Projekt an bei dem noch besonders viel zu erledigen war. Ihr Chef
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  • Krampfadern

    Die 50 jährige Frau lebt zusammen mit ihrem Ehemann, der 20 Jahre älter ist als sie. In der Beziehung gibt es seit längerem keine innerliche Verbindung mehr, da sich der Mann sehr zurückzieht und seine
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  • Bronchitis

    Eine Patientin hatte ein Computertomogramm des Schädels anfertigen lassen, da sie sich einen Überblick über ihre Konflkte und Krankheiten verschaffen wollte. Normalerweise lese ich keine CTs, da sich die meisten Konfliktverläufe durch eine gute Anamnese
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  • Mandelentzündung

    Eine Patientin berichtet von ihrem Fall Symptom: Mandelentzündung links Konfliktinhalt der Mandeln links: Konflikt, einen Brocken nicht schlucken zu wollen (bzw. loswerden zu wollen) Einstellungen vor dem Konflikt: Vor meinem längeren Auslandsaufenthalt in Tansania hatte
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  • Muskulärer Schmerzpunkt im Rücken

    (verantwortlich für den Inhalt dieses Fallbeispieles: HP Maria Pollack) Patientin, 33 Jahre, Rechtshänderin Die Frau hat am rechten Schulterblatt, neben dem 3. Brustwirbel, eine punktförmige schmerzhafte Stelle, die großflächig ausstrahlt. Dies ist ein dauerhafter Schmerz
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  • Migräne

    (verantwortlich für den Inhalt dieses Fallbeipieles: HP Maria Pollack) Ich war Teilnehmerin eines Sommerseminars in der Jachenau, was bedeutet, dass eine Tageshälfte zur freien Verfügung steht. Für den Sonntagnachmittag hatte ich mir endlich die Besteigung
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  • Bettnässen (verstärkter Harndrang)

    (verantwortlich für den Inhalte dieses Fallbeispieles: HP Maria Pollack) Patientin, 4 ½ Jahre Das Mädchen muss ganz oft zur Toilette, häufig kommen nur ein paar Tropfen. Nachts braucht sie immer eine Windel, die meist auch nass
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  • Bauchspeicheldrüsenkrebs

     Im Folgenden finden Sie einen Artikel von Johannes Mandt, der erfolgreich einen Bauchspeicheldrüsenkrebs auskuriert hat. Artikel Bauchspeicheldrüsenkrebs Johannes Mandt  
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Bettnässen (verstärkter Harndrang)

(verantwortlich für den Inhalte dieses Fallbeispieles: HP Maria Pollack)
Patientin, 4 ½ Jahre

Das Mädchen muss ganz oft zur Toilette, häufig kommen nur ein paar Tropfen. Nachts braucht sie immer eine Windel, die meist auch nass ist. Die Problematik hat sich in den letzten Wochen verstärkt. Sie wirkt eher traurig, in sich gekehrt und teilnahmslos, nach Aussagen der Mutter ist sie daheim eher aggressiv.

Differentialdiagnose:

Hier kann entweder die glatte Blasenwandmuskulatur, die für unwillkürliche Bewegungen verantwortlich ist, oder der Blasenschließmuskel betroffen sein, der bewusst geöffnet oder geschlossen wird. In Frage kommt auch die Blasenschleimhaut oder die Harnröhre.

Alle diese Gewebe reagieren in der konfliktaktiven Phase mit vermehrtem Harndrang und, wenn ein Reviermarkierungskonflikt hinzukommt, auch mit Bettnässen.

Konflikt:

Verstärkt hatten sich die Beschwerden vor 5 Wochen, als die 1 Jahr ältere Schwester wegen Blinddarm überraschend ins Krankenhaus musste. Das kam so überraschend, dass die Mama auch ganz panisch reagierte und sich für die kleine Patientin das Problem ergab, wo sie auf die schnelle unterkam. Das ging alles so schnell, dass die gesamte Situation für sie ein Schock war. Im Lehrbuch ist das beschrieben mit dem Konflikt der Standortbestimmung oder auch nicht zu wissen, wo man hingehört. In diesem Fall ging es vordergründig um den momentanen räumlichen Platz in der Familie. Doch ich vermute, dass dies auch noch tiefere Ursachen hatte, weil das Symptom schon länger bestand. Es könnte sein, dass es auch um die Beziehung der Schwestern zueinander ging, oder generell um den Platz in der Familie.

Therapie und Lösung:

Ich führte einen Meridianausgleich mittels Methode Körbler durch und lies das Kind eine Blütenseele wählen. Noch während der Behandlung „taute“ die Kleine auf, lachte und reagierte aktiv auf die Mama und mich. Nach ein paar Tagen kontaktierte mich die Mutter und bedankte sich mit den Worten „meine Tochter lebt wieder.“ Auch das Blasenproblem war verschwunden.

Migräne

(verantwortlich für den Inhalt dieses Fallbeipieles: HP Maria Pollack)

Ich war Teilnehmerin eines Sommerseminars in der Jachenau, was bedeutet, dass eine Tageshälfte zur freien Verfügung steht. Für den Sonntagnachmittag hatte ich mir endlich die Besteigung des Staffels (1500 m), des höchsten Berges in der Jachenau, vorgenommen und dabei völlig ausgeblendet, dass es bisher jeden Nachmittag gewitterte.

Ich wählte den Ostanstieg und war ungefähr 2 Stunden unterwegs, als ich einen Sattel erreichte. Hier war mein Blick frei nach Süden und auch ein bisschen nach Westen. Da bemerkte ich aufziehende Gewitterwolken. Gleichzeitig fiel mir ein, dass Rainer beim Mittagessen noch sagte: „Du willst wirklich auf den Staffel? Der Berg hat es schon in sich!“

Äußerlich ruhig und gefasst, ruhte ich mich erst einmal aus und überlegte, ob ich weitergehen sollte. Folgende Überlegungen spielten dabei eine Rolle: Ich weiß nicht, wie der Gipfel und der Weiterweg beschaffen ist. Ich weiß nicht, ob es einen Unterstand gibt. Rainers Ausspruch kam jetzt erst bei mir an und ich wusste nicht, wie er das gemeint hatte. Zudem war mir der direkte Blick nach Westen noch vom Gipfel versperrt. Obwohl ich das zu dem Zeitpunkt nicht wahrhaben wollte, war ich einer klassischen Frontalangstsituation ausgeliefert: Ich wusste wirklich nicht, was auf mich zukam. Das Programm lief im Unterbewusstsein ab.

Ich habe mich dann fürs Umkehren entschlossen, kam aber nach einer halben Stunde in ein heftigstes Gewitter und war durchnässt bis auf die Haut.

Ich bekam eine doppelte Lösung: als ich gegen 18.00 Uhr zurück in meiner Unterkunft war, war auch das Gewitter abgezogen. Doch ich bekam augenblicklich einen sehr heftigen Migräneanfall mit Erbrechen. Dadurch entfiel für mich das gemeinsame Abendessen mit den anderen Kursteilnehmern. Ich konnte dann einige Stunden tief und fest schlafen und war am nächsten Morgen wieder fit.

Muskulärer Schmerzpunkt im Rücken

(verantwortlich für den Inhalt dieses Fallbeispieles: HP Maria Pollack) Patientin, 33 Jahre, Rechtshänderin

Die Frau hat am rechten Schulterblatt, neben dem 3. Brustwirbel, eine punktförmige schmerzhafte Stelle, die großflächig ausstrahlt. Dies ist ein dauerhafter Schmerz und ungefähr seit dem 14. Lebensjahr vorhanden. Seit dieser Zeit leidet sie auch an verschiedenen Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten, die sie aber in letzter Zeit erfolgreich behandeln ließ. Die Patientin führt gerade eine Darmsanierung durch, hat einige Kilogramm abgenommen, fühlt sich insgesamt sehr wohl, nur der Schmerz im Rücken verändert sich nicht und beeinträchtigt ihre Lebensqualität.

Diagnose: Mit der Einhandrute habe ich als betroffenes Gewebe die Muskulatur festgestellt, außerdem über den Psychomeridian das 13. und 14. Lebensjahr getestet. Die Suche nach zugehörigen Emotionen und Themen hat „getadelt“, „nicht unterstützt“ und „Loslassen der Vergangenheit“ ergeben.

Konflikt:

Darauf berichtet die Frau, dass sie in der 9. Klasse Gymnasium durchgefallen ist, weil sie sich die Vokabeln nicht merken konnte. Das war für sie damals ein fürchterlicher Schlag. Im Therapiegespräch ist schnell spürbar, dass das immer noch wurmt und noch nicht verarbeitet ist, denn sie bezeichnet sich selbst als 150 prozentig perfektionistisch und selbstkritisch. Das Wiederholen der Klasse bedeutete für sie eine starke Minderung ihres Selbstwertgefühls.

Die Muskulatur reagiert wie der ganze Bewegungsapparat (Knochen, Sehnen, Knorpeln, Fett- und Bindegewebe) auf sogenannte Selbstwerteinbrüche. In der konfliktaktiven Phase findet hier Zellabbau und Funktionsminderung statt, was häufig gar nicht bemerkt wird, weil es kaum Symptome macht. Speziell die Muskulatur ist geschwächt, es können, wie bei der Klientin, Verspannungen und Schmerzen auftreten. Und die Schulter, ich zähle den besagten Schmerzpunkt dazu, reagiert auch auf allgemein menschliche Selbstwerteinbrüche.

Therapie:

Mittels meiner ganzheitlichen Therapien wie Methode Körbler, Schmerztaping und Methode Dorn habe ich die Wirbelsäule und speziell den „wunden Punkt“ behandelt.

Ein bezeichnender Satz in dem traumatischen Erlebnis war „Wie blöd bin ich eigentlich, dass ich mir das nicht merken kann.“ Dieser wirkte über all die Jahre im Unterbewusstsein und auf der körperlichen Ebene über den Schmerzpunkt. Mit der Konflikt- und Traumatherapie arbeitete ich daran, diesen Gedanken zu verwandeln, damit er nicht länger wirken kann.

Lösung und Heilung:

Wir hatten noch 2 weitere Termine vereinbart, nach 3 Wochen waren die Schmerzen deutlich besser, nach 5 Wochen komplett verschwunden. Durch die ganzheitliche Behandlung sind keine zusätzlichen Beschwerden oder belastende Heilungsreaktionen aufgetreten.

Mandelentzündung

Eine Patientin berichtet von ihrem Fall
Symptom:
Mandelentzündung links

Konfliktinhalt der Mandeln links:

Konflikt, einen Brocken nicht schlucken zu wollen (bzw. loswerden zu wollen)

Einstellungen vor dem Konflikt:

Vor meinem längeren Auslandsaufenthalt in Tansania hatte ich mich über diverse Krankheiten informiert. Der Ort, an dem ich gelebt hatte, war höchstes Risikogebiet von Malaria. Dort gab es auch regelmäßig Malariaerkrankungen – auch während meines Aufenthaltes. Damals hatte ich Angst, selbst an Malaria zu erkranken und dann dort damit ganz alleine zu sein.

Beschreibung des Konfliktereignisses:

Ich hatte lange wegen einer Prophylaxe oder Stand-by Medizin hin- und herüberlegt. Letztendlich hatte ich mich für eine Prophylaxe entschieden und regelmäßig Tabletten geschluckt, die ich selbst aber für „schlecht“ befunden habe. Konflikt, einen Brocken nicht schlucken zu wollen (bzw. loswerden zu wollen).

Selbst das Runterschlucken war mir schwer gefallen, weil meine Psyche diese Tabletten abgelehnt hatte. Aber das war mir noch lieber, als mit der Angst und dem Risiko dort zu leben.

Ich schluckte 3 Monate wöchentlich 1 Tablette mit möglicherweise heftigen Nebenwirkungen, die ich überhaupt nicht mochte. Es war für mich eine große Überwindung, sie überhaupt runterschlucken zu können. Ich hatte das Gefühl, die Tabletten und das „Malariathema“ nicht loszuwerden.

Symptome während der Konfliktphase

Meine Mandeln waren vergrößert und zerklüftet, aber ich hatte keine Schmerzen. Auch Nebenwirkungen des Medikamentes traten zum Glück nicht auf. Aber ich konnte nicht immer gut durchschlafen.

Konfliktlösung:

Die Lösung trat erst 3 Monate später ein, als ich das Malariagebiet wieder verlassen hatte. Somit musste ich auch keine Tabletten mehr schlucken und hatte keinerlei Angst mehr.

Symptome in der Regenerationssphase:

Mandelentzündung links mit einer eitrigen Mandel und Schluckbeschwerden. Die Mandel war sehr rot. Die Entzündung ist dann nach ca. 1-2 Wochen komplett von alleine ausgeheilt – ohne Antibiotika oder irgendwelche Medikamente.

Bronchitis

Eine Patientin hatte ein Computertomogramm des Schädels anfertigen lassen, da sie sich einen Überblick über ihre Konflkte und Krankheiten verschaffen wollte. Normalerweise lese ich keine CTs, da sich die meisten Konfliktverläufe durch eine gute Anamnese mit Einfühlungsvermögen aufklären lassen. Bei einem Überblick über das CT ist mir jedoch dieser Herd im Bronchialschleimhaut-Relais aufgefallen.

 

 

Daraufhin fragte ich die Patientin nach einer Lebenssituation, die sie als Revierangst erlebt hatte.
(Der Revierangst-Konflikt löst eine sinnvolle Zellverminderung der Bronchialschleimhaut aus).

Konfliktsituation:

Sie berichtete mir, dass sie momentan ein Au-pair-Mädchen zu Gast haben. Sie und ihr Mann versprachen sich davon eine Entlastung im Haushalt und bei der Betreuung ihrer beiden Kinder. Allerdings schien das Au-pair-Mädchen sehr unselbständig zu sein und selbst viel Betreuung zu brauchen. Sie hielt sich überwiegend in der Küche auf, die Frau P. als ihr Revier betrachtete und als einen Rückzugsort, in dem sie sich auch mal alleine ruhig an den Tisch setzen wollte. Da sie selbst im Moment erschöpft war, brauchte sie viel Ruhe für sich.

Konfliktlösung:

Ich fragte die Patientin bis wann der Aufenthalt des Au-pair-Mädchens noch dauerte.
18. Dezember war der Abreisetag, also schon ca. 1,5 Wochen später.
Ich bereitete Frau P. darauf vor, dass es möglich ist, dass mit der Abreise ihr Revierangst-Konflikt in Lösung gehen könnte, das heißt auch eine Entzündung an der Bronchialschleimhaut entsteht, die dann als Heilungsphase des Konfliktes anzusehen ist.

 

Am 19. Dezember rief Frau P. mich an, dass schon am Abreisetag am Abend die ersten Symptome einer Bronchitis (Husten ...) sich zeigten.

Therapie:

Sie konnte nun die Bronchitis als willkommene Heilungsphase annehmen. Ich empfahl ihr eine Aktivierung des Stoffwechsel durch Bittermittel, z.B. Amara-Tropfen, da diese die Symptome im oberen Bereich mildern.

 

Zudem achtete sie auf eine Zufuhr von günstigen Eiweissen über die Ernährung, die eine physiologische Heilung begünstigen. Die Eiweisse sollten hier gut gewählt sein und in nicht zu großen Mengen verzehrt werden, um den Stoffwechsel nicht zu überlasten. Nach 1-2 Wochen ging es ihr wieder langsam besser und auch die Erschöpfung, die vorher bestand hat sich mit der Heilungsphase der Bronchitis verbessert. Sie konnte sich selbst wieder besser wahrnehmen und hat sich mit ihrem eignen Körper wieder besser verbunden gefühlt.

Krampfadern

Die 50 jährige Frau lebt zusammen mit ihrem Ehemann, der 20 Jahre älter ist als sie. In der Beziehung gibt es seit längerem keine innerliche Verbindung mehr, da sich der Mann sehr zurückzieht und seine Zeit vor allem mit Fernsehen verbringt. Er sitzt die ganze Zeit nur in der Wohnung herum, verbreitet schlechte Stimmung und lässt sich bedienen. Die Frau ist stattdessen noch sehr lebensfreudig und auch gerne unterwegs. Durch eine Tumorerkrankung muss der Mann für zwei Wochen ins Krankenhaus. In dieser Zeit atmet die Frau wahrlich auf und kann sich kaum mehr vorstellen, dass der Mann noch einmal zurück in die Wohnung kommt und wieder schlechte Stimmung verbreitet.

Konfliktsituation:

Sie möchte vor allem auch nicht mehr ständig nur seine Bedienstete sein. Sie ist durch ihn sehr gebunden. Sie fühlt ihn als Klotz am Bein, durch den sie sehr eingeschränkt ist.
Dies ist ihr erst so richtig bewusst geworden und schockartig „eingefahren“, als der Mann wieder aus dem Krankenhaus zurückkam. Da war es für sie noch schlimmer als zuvor, da sie erkannte wie es ohne ihn sein könnte, als er weg war.

Konfliktlösung:

Sie hat dann begonnen mit verschiedenen Personen über die unerträgliche Situation zu sprechen und konnte erste innerliche Lösungsansätze finden. In dieser Zeit begannen die ersten Anzeichen von entzündeten und krampfenden Venen.

Konfliktwiederholungen:

Gleichzeitig gab es immer wieder Rückschläge in der Begegnung mit ihrem Mann, die sich bis ins Unerträgliche steigerten.
Mittlerweile hat sie sich mit der Situation abgefunden und versucht im bestmöglichen Sinne ihre eigenen Wege zu gehen. Gleichzeitig bemüht sie sich ihm würdevoll und respektvoll zu begegnen.
Die Symptome besserten sich dadurch.

Schilddrüsenentzündung

Konfliktsituation (Ohnmächtigkeits-Konflikt):

Frau T. hat in ihrer Arbeit als Chefsekretärin hohe Anforderungen der Menge an Arbeit gerecht zu werden. Es stand ein großes Projekt an bei dem noch besonders viel zu erledigen war. Ihr Chef machte Druck, dass alles unbedingt fertig werden müsse. Da einige Arbeiten aus der Sicht des Chefs jedoch fehlerhaft erledigt wurden, hat er sie massiv unter Druck gesetzt und beschuldigt. Sie saß ohnmächtig auf ihrem Stuhl und hat sich nicht mehr getraut irgendetwas zu tun oder zu sagen.
Da spürte  sie zum ersten Mal ein Druckgefühl in ihrem Hals.

Konfliktlösung:

Die Situation hat sich wieder beruhigt. Das Projekt wurde zu Ende gebracht.

Konfliktwiederholung:

Jedoch war sie ab diesem Zeitpunkt sehr verängstigt. So einen „Anschiss“ vom Chef wollte sie nicht mehr erleben.
Im weiteren Arbeitsverhältnis kam es jedoch immer wieder zu Spannungssituation, gerade weil der Chef selbst sehr unter Druck stand und diesen Druck an seine Angestellten weitergegeben hat. Immer wieder hatte Sie dieses Druckgefühl auf der Schilddrüse. Bei einer Untersuchung beim Arzt kam schließlich die Diagnose Schilddrüsenentzündung heraus, was sie mit der Zeit immer mehr beeinträchtigte.

Konfliktvermeidung:

Aufgrund der gesundheitlichen Bedrohung entschied sie sich eine andere Arbeit anzunehmen, bei der sie nicht so eine hohe Verantwortung hatte tragen müssen und ruhiger arbeiten konnte.
Daraufhin tauchten die Schilddrüsensymptome nicht mehr auf und die Entzündungswerte der Schilddrüsen gingen zurück.

Erklärung:

Die ehemaligen (archaisch-angelegten) Schilddrüsenausführungsgänge, die nur noch als Überbleibsel beim Menschen noch vorhanden sind und heute keine Funktion mehr haben, reagieren auf Ohnmächtigkeits- und Frontalangst-Konfilkte. Durch ein Zellminus der Schilddrüsenausführungsgänge konnte in früheren Zeiten vermehrt Schilddrüsenhormon in den Magen-Darm-Trakt abgegeben werden. Durch ein besseres und schnelleres Abgeben von Schilddrüsenhormone konnte das Lebewesen schneller und besser mit hohen Anforderungen (Frontalangst- und Ohnmächtigkeitssituationen umgehen). Heute reagieren beim Menschen immer noch die alten Schilddrüsenausführungsgänge, obwohl sie keine Funktion mehr haben, da die Schilddrüse mittlerweile ihre Hormone direkt ins Blut  abgibt.
In der Heilungsphase entsteht jeweils eine vorübergehende Entzündung.
 

Stimmbandentzündung

Konfliktsituation (Sprachlosigkeits-Konflikt, Schreikonflikt)
Eine junge Frau hatte einen heftigen Streit mit ihrem Freund. Dabei hatte sie das Gefühl, dass er sie überhaupt nicht versteht, immer nur abblockt und sich gar nicht interessiert, was sie eigentlich sagen will. Sie wusste bald nicht mehr was sie sagen soll und ist stimmlich immer lauter geworden, bis beide schließlich frustriert auseinander gingen.

Konfliktlösung

Am nächsten Tag haben sich beide wieder gesehen und die Stimmung hat sich in der Zwischenzeit beruhigt. Am Abend begannen bei der Frau die Stimmbänder sich zu entzünden, was sich auch in Heißerkeit ausdrückte. Die Entzündung hielt zwei Tage an und ist dabei langsam wieder abgeklungen.

Konfliktwiederholungen

Entsprechende Konfliktsituationen in denen sich die junge Frau unverstanden fühlt, kommen mit verschiedenen Personen hin und wieder vor. Wenn sie dies stärker berührt und das Gefühl der Hilflosigkeit auftaucht, entwickelt sie öfters eine Stimmbandentzündung.

Erklärungen

Die Stimmbänder sind am Sprechvorgang, beim Singen und Schreien ... beteiligt. Bei einem Schreck öffnen sie sich, um mehr Luft einatmen zu können.
Deshalb reagieren sie auf Schreckangst-, Sprachlosigkeits-, Sprech- und Schreikonflikte. In der Konfliktaktiven Phase findet ein Zellminus statt und meist ist eine vermehrte Spannung auf den Stimmbändern. In der konfliktgelösten Phase (Reparatur) wird das Zellminus durch Zellvermehrung wieder aufgefüllt, was durch eine Entzündung geschieht. Ist der Reparaturvorgang abgeschlossen, klingt auch die Entzündung wieder ab.

Schnupfen

Konfliktsituation

(Witterungskonflikt: Eine Stimmung wittern oder aufspüren. Riechen müssen ob jemand kommt oder nicht kommt)
Eine Schülerin war im Streit mit ihrer Klassenkameradin. Am Wochenende war eine Geburtstagsfeier einer gemeinsamen Freundin geplant und beide waren eingeladen.
Die Schülerin wusste nicht, ob ihre Klassenkameradin aufgrund des Streites zur Feier kommt und hatte auch Angst ihr zu begegnen, vor allem weil sie nicht wusste wie ihre Stimmung sein wird.

Konfliktlösung

Es war ein heißer Sommertag. Die Feier fand statt und beide waren da. Es blieb ruhig, da sie sich eher aus dem Weg gegangen sind, was die Schülerin schon beruhigte, obwohl noch keine richtige Aussöhnung stattfand.
Als sie von der Feier nach Hause kam und sich ins Bett legen wollte, da sie müde war, kamen die ersten Symptome des Schnupfens (Entzündung der Nasenschleimhaut). Dieser war nach 3 Tagen wieder abgeklungen.

Erklärungen

Mit der Nase spüren wir viele Dinge auf. Wir nehmen dadurch auch die Atmosphäre der Umgebung auf.  Die Tiere wittern damit die Witterung, das Wetter, das Kommen der Kälte und das Kommen von anderen Lebewesen, die sie vor allem über den Geruch wahrnehmen.
Bei einem Witterungskonflikt, bei dem man etwas aufspüren muss, baut sich unbemerkt die Nasenschleimhaut ab, damit die Luft vermehrt eingeatmet werden kann. In der Heilungsphase füllt sich das Zellminus unter Ablauf einer Entzündung wieder auf, wobei das Symptom Schnupfen eintritt.

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